Wie man schießen lernt.

Ich fragte ihn, ob er mir zeigt wie man schießt. Er grinste und sagte „anytime“. Auf den Weg zum ausgewählten Ort für das obligatorische Dosenmassaker, der Truck schaukelt, Fread Eaglesmith im Radio, er grinst, ich sehe aus dem Fenster. Die Sonne steht schon tief, ich fühle mich frei.

Angekommen. Wir steigen aus, bauen die Dosen auf, er erzählt mir jede Menge Dinge, ich höre kaum zu.

„Let´s do this naked“ – meint er, ich lache. „Hell yeah, we totally should do that“ erwiedere ich. Nackt stehen wir zwischen Bäumen. Nackt bis auf die Schuhe. Es ist so still, ich höre ihn atmen als er hinter mir steht.

Ich drehe mich nicht um, er sagt kein Wort und küsst meinen Nacken. Plötzlich dreht er sich weg und kümmert sich um das Gewehr, ich stelle mir vor was wir tun würden wenn jetzt ein Bär oder so kommen würde. Wir knippsen ein paar Bilder, Holzfällerhemd, nackt, Gewehr. Wir lachen und albern.

Nach ein paar Übungen und Schockmomenten greift er mich plötzlich, gerade als ich mir die Hose anziehen will. Er drückt mich gegen einen Baum, trockene Rinde. Es riecht wie irgendwas schönes und gleichzeitig wie irgendwas modriges. Er atmet mir hinter das Ohr. „I knew it“ sagt er. Einfach so. Ich seufze.

Ich erwarte, dass er hart in mich eindringt, was nicht geschieht. Stattdessen hält drückt er meinen Hals von hinten gegen den Baum, ich keuche. Mir ist schwindelig. „Please“ Ich könnte gerade zerfließen, wie schon so oft. „You like?“ Er lacht, laut. „You like that!“ Ich will gerade nicken und ein yes flüstern als er mir hart den Mund zuhält, grob zerrt er meine Beine auseinander, es rast hinter meinen Augen, er greift meine Hüfte und meine Schulter hält mich am Baum fest.

Meine Titten wackeln in der Position, mein Hemd weht. Er ist extrem hart und unter seiner Hand kann ich nur ein keuchen hervorbringen.

Kurz bevor er kommt zieht er seine Hand von meinem Gesicht weg und rammt mir seinen Daumen in den Arsch, ich zittere, er kommt. Ich falle auf die Knie.

Er haut mir auf den Arsch und lacht. „Come on, let´s get back. I show you how to shoot next time.“

Twinkle, twinkle, little bitch.

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Ich hab mich schon immer gerne Schlampe nennen lassen. Besser noch, und fast eine Garantie dafür, dass mein Schritt sich Dir pochend feucht aufdrängen will, „Stück“. Dreckstück, Miststück, Fickstück. Miststück mag ich besonders gerne, lässt mich zittern, seufzen, auf die Knie gehen. Besonders gerne knie ich breitbeinig, die arme hinter dem Rücken verschränkt, Deine Hände zerren an meinen Haaren, gerade so, dass ich Dir ins Gesicht sehen muss.

Beschimpft zu werden ist irgendwie so viel Energie. Ich sage so viel FUCK, den ganzen Tag. Habe zwar schon mehrmals versucht mir das abzugewöhnen aber ein „Oh, Fudge“ bringt es irgendwie nicht so. Interessanterweise finde ich das deutsche Wort, also ficken, ungemein anregend. Du willst mich ficken? Ich will mich ficken lassen! Das klingt einfach schon nach allem was ich will.

Ich will Dir meine Fotze entgegen strecken, ich will mir von Dir auf die Titten spritzen lassen, ich will Dein Fickstück sein. Ich schreibe, ich denke, ich werde feucht.

Ich frage mich warum es Menschen gibt die das so anmacht, weil es Worte sind die man sonst nicht benutzt? Weil es derbe ist und man derbe ficken will?

Vielleicht ist es auch egal warum, egal wieso, hauptsache ein bittendes, halb Tränen ersticktes „Bitte, fick mich“ verfehlt nicht seinen Zweck.

Fuck it. And put a leash on it.

Leash.Diese Typen die wollen, dass ich enge Röcke und weiße Blusen anziehe und auf hohen Hacken rumstiefele sind mir alle suspekt. Ich fühle mich einfach null dazu hingezogen. Klischebelastet. Ich dachte wenn man darauf abfährt sich beschimpfen zu lassen, dass man zu den Menschen gehört die sich fernab des Mainstreams bewegen aber nein – in jedem Gespräch were ich eines besseren belehrt.

Ein für alle Male – ich trage keine durchsichtigen Nylon-Blusen (sehe ich aus wie ne Nutte vom Polenstrich?) und auch keine weißen Blusen und nein, meine Titten sind eh nicht groß genug als dass sie sowas sprengen würden (ehrlich mal, zuviele billige Pornos gesehen?) und ich laufe auch nicht in billigen Lack-High Heels durch die Gegend. No. Freaking. Fucking. Way.

Es ist so schade… ich erwarte dann immer, dass der betreffende Herr zitternd auf mir ejakuliert wenn er zum ersten Schlag ausholt. Willste Klischee, kriegste Klischee.

Willste kein Klischee sondern Kelly, dann kannste mit einer ordentlichen, krea-fucking-tiven Aufforderung an Kelly herantreten.

Mehr Sinn fällt mir auch gerade nicht ein. Wollte nur mal wieder was sagen 🙂

 

 

Glitzer-Nackt.

Noch nie habe ich mich so nackt und so schön-nackt, so sicher-nackt, so richtig-nackt, so glitzer-nackt wie mit Dir gefühlt. Wenn ich in Deinen Armen liege, vor Dir knie, Dich anblicke oder mein Gesicht wegdrehe, noch nie war ich so glitzer wie mit Dir. Ich mach die Beine breit, vor Dir, ich will so nackt-nackt sein wie noch nie zuvor, wenn ich, auf dem Rücken vor Dir liegend, Dir meinen Schritt entgegen recken, wenn ich Dir, rücklings vor Dir kniend, meinen Hintern präsentiere, wenn ich Dir, die Hände über mir Dir meine Brüste anbiete, wenn ich Dir, zitternd-bebend mein Gesicht hinhalte. Dann bin ich nackt. Nackter. Noch nackter. Ich genieße Deine Blicke, so ruhig und bestimmt, so streng und liebevoll, so souverän, Du kitzelst meine Sanftheit, Du leckst an meiner Seele, Du massierst meine Gedanken, Du bestimmst meine Nacktheit vor Dir.

Kein Raum für Scham, der Raum ist ausgefüllt mit Deiner bestimmten Zunge, mit Deinen fordernden Händen, Deinem gewissen Griff, Deinem Blick, Deinem fehlenden Lächeln. Wenn Dein Lächeln weg ist, Du die Augen leicht zusammenkneifst und herausfordernd öffnest, wenn Du flüsterst, wenn Deine Bewegungen langsam werden. Dann bin ich nackt. Vor Dir. Und nur vor Dir.

Alles könntest Du haben. Alle meine Nacktheit kannst Du haben.

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