Doktorspiele.

Hot or Not?

 

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THE SLAP. Happy Slapping. Mit Gelächter.

Wiedersehen mit P.

Um uns herum ist es dunkel und still. Wir sitzen auf dem Bett. P. hat zwar Tendenzen und Leidenschaften die ziemlich deckungsgleich mit meinen sind, oder eben einfach kompatibel ;), in den letzten Jahren diese jedoch nicht sehr ausgelebt.

Nachdem ich also folgsam seine Aufgabe befolgt habe und ihm eine detaillierte Liste habe zukommen lassen was ich gut finde, was nicht und was schon in die Kategorie „Strafe“ fällt, sehen wir uns wieder. Eine Sache die mich halt wirklich anmacht sind Ohrfeigen. Was einst ein Tabu war, ist mittlerweile etwas was mich beben lässt. Was mich zu Boden sinken lässt.Hände küssen lässt. Ergebenst.

P. hat das noch nicht gemacht und wir sprachen über die Ambivalenz auf Top Seite und viel über seine Gefühle. In erster Linie versucht er rauszufinden was ihn daran erregt und wie. Verständlich.

Ein paar Tage bevor ich ihn wiedersehe sexten wir hart, wir Kinder der modernen Kommunikation. Er endet mit „Du machst mich so hart, ich will Dir einfach nur in´s Gesicht schlagen und Dich von hinten ficken.“ Ich schließe die Augen und habe mir das so oft vorgestellt.

Am Abend also, sitzen wir, nach diversem Geficke, auf dem Bett voreinander und sprechen darüber wie man am besten jemanden in´s Gesicht schlägt. Er fordert mich auf ihm das zu demonstrieren. Was wirklich nicht einfach ist, ich sage mehrmals Sachen wie „Keine Sorge, schlag einfach zu und guck was passiert“. Nun, da ich aufgefordert werde genau das zu machen fällt es mir unglaublich schwer und ich gestehe, dass ich noch nie jemanden in´s Gesicht geschlagen habe.

Mehrmalige Anläuf enden in gekichertem „Ich kann das nicht!“ bevor er mich ernst ansieht und mir signalisiert, dass all mein sträuben jetzt hier gar nichts mehr hilft und ich mich gefälligst zusammen reissen soll.

Also schlage ich zu. Sein Kopf fliegt zur Seite, er keucht. Ich bin erschrocken wie fest ich geschlagen habe und fange an zu lachen. Er lacht ebenso, beteuert, dass ich doch ganz schön zuschlagen kann und er niemals in der Bottom Position mit mir sein möchte (nach all den Gedanken zu dominierten Frauen bin ich auch mittlerweile zum Schluss gekommen, dass ich eine ganz schön fiese Top wäre. Subtil. Gemein. Sehr fordernd. Und hart).

„Jetzt Du!“ sage ich. Und bin überrascht wie schnell er zuschlägt. Mein Gesicht ist heiß, es klingelt in den Ohren, meine Haut vibriert. „Uff“ gestehe ich.

Er grinst mich an und meint, das war einfacher als ich dachte. Ernst fügt er hinzu, dass ihm das sehr gefällt.

Der Abend endet, verspielt. Und mit dem wohligen Gefühl, dass ich noch nie mit jemandem gegenüber gesessen habe und wir uns gegenseitig in´s Gesicht geschlagen haben.

Ohrfeigen. Mit Humor und allem. Sind in der Tat sehr spannend.

Und ich muss an das folgendes Video denken welches mich bereits vor einer Weile faszinierte!

Egal ob gecasted oder nicht. Ohrfeigen und das was sie auslösen rocken. Hart.

Erwartungshaltung.

Ich wusste nicht, warum ich mich P. gegenüber so hingezogen gefühlt habe. Sicherlich, es gibt ja auch noch Gefühle jenseits von BDSM, ich kann aber nicht leugnen, dass ich umso gespannter war als er ab und an einige Worte oder Fragmente hat fallen lassen die diese meiner Seiten gereizt hat.

„Hab ich Dich schon kaputt gespielt?“ – nachdem wir auf der Arbeit gerangelt haben.

Dann passiert das erste Mal etwas zwischen uns und er greift mir so hart an die Brüste, malträtiert meine Brustwarzen, dass ich in den nächsten Tagen gedankenverloren darüber streichen werde um mir das Gefühl wieder in Erinnerung zu rufen.

Ich frage mich, ob es so etwas wie einen BDSM Spürsinn gibt – etwas, was einem verrät worauf der andere so steht. Und ich frage mich auch, ob mir denn jemand meine Leidenschaften ansieht?

Nach 50 Shades of Grey sind Unterhaltungen darüber ja schon relativ normal geworden, da kann man schon mal der besten Freundin erzählen, dass man sich gerne den Hintern versohlen lässt. Aber dass man sich den Mund ficken lassen will? Oder eine neue Bekanntschaft (vielleicht mehr?) darum zu bitten einen in´s Gesicht zu schlagen? Schwer. Zumal ich halt auch nicht nur auf den Schmerzpart stehe sondern die Dominanz bewundere. Sehr. Ergebenst.

Umso schöner, wenn man jemanden trifft, der die gleiche Welt bereist hat, der weiss wieviel Lust Schmerzen und Spiele machen können, der mit Bestimmtheit und Lust an die Sache heran geht.

Ich erwarte alles kommende gespannst.

Harte Kerle, weiche Frauen. Vom bestimmen und bestimmt werden.

Ich mache mir Gedanken, wieder mal. Denn eine Sache macht mir gedanklich gerade ziemlich an. Ich denke viel über männliche Dominanz nach und stelle mir vor, male mir aus, wie sich meine zukünftigen Ausflüge in diese Richtung gestalten sollen. Ich arbeite sogar an einer Art „How to slap Kelly“ Anleitung in dem ich beschreibe was ich suche und mir wünsche, in der Hoffnung natürlich den passenden dafür zu finden.

Jedenfalls, während ich versuche das zu sortieren und in Ordnung zu bringen flattern mir immer wieder andere Gedanken in den Kopf. Frauen. Es ist nicht so, dass ich Frauen bisher doof fand. Im Gegenteil. I had my share, actually. Da ich aber die wundervolle, glitzerbunte Farbenwelt von blauen Flecken und echten Schreien jetzt kennen gelernt habe finde ich Frauen noch mal ganz anders anziehen. Jetzt aber obacht denn wir kommen zu dem Punkt an dem ich verwirrt bin. Ich will nicht von einer Frau bestimmt werden. Ich stehe hart auf männliche Dominanz, aber ich male mir aus wie unglaublich schön es wäre eine Frau zu bestimmen. So ein weiches, sensibles Wesen. Ich stelle mir vor, wie sie zu mir hochblickt, mich treu anschaut, ergeben. Mir gefallen will, ihr Bestes gibt. Ihr Innerstes. Kurzum, in diesem Spiel will ICH den Ton angeben.

Tja. Noch vor kurzem schmunzelte ich wenn ich als Orientierung in Foren „Switch“ sah und dachte mir, ja was denn nun… entweder willste unten liegen oder oben stehen. Aber jetzt stelle ich fest, dass es durchaus zwei Seiten gibt. Ich würde es nicht genießen mich alleinig von einer Frau führen zu lassen aber im Umkehrschluss würde ich es extrem genießen eine Frau zu meinen Füssen liegen zu haben. Verrückt. Verrückt? Ich weiss es nicht und hätte so gerne Feedback dazu damit ich mich dazu austauschen kann.

Die Sonne scheint mir – auf die Tiddis.

Die Sonne scheint, Herbstlichtduftundwind in der Luft, aber nicht zu kalt.

Er lümmelt auf dem Sessel auf dem Balkon, fläzt sich, räkelt sich. Entspannt sich. Sonnenbrille auf der Nase, die Füsse in den Hausschuhen, die Kippe im Mundwinkel. Breitbeinig, ohne Hose sitzt er da, ich auf seinem Schoss. Ich blicke vom Balkon über die Stadt, höre Menschen lachen, Autos fahren und hupen, sehe Hunde nach Dingen schnüffeln und all so weiter. Ich grinse in mich rein, während ich breitbeinig auf seinem Schoss sitze. Nackt. Ohne Sonnenbrille.

Genüsslich reibt er seinen Schwanzkopf an meiner Klit. Meine Schamlippen saugen an ihm, ich habe immer das Bild von einer Schnecke im Kopf die sich langsam an etwas fest saugt, klebrig, warm, feucht. (Notiz an alle: ich bin im übrigen durch mit meinen Gedanken zum Thema Schamlippenverkleinerung. Ich bin vielleicht Porno, aber ich spiele in keinem mit also was soll,s. Soll die Schnecke schnecken). Zurück zum geilen Geschehen auf dem Balkon: Ich liebe das. Schwanzkopf-Schnecken-Spiele. Ich finde es einfach unheimlich geil, dieses Gefühl, er könnte in mir sein aber neeein. Lieber gleitet er, oder gleite ich?, genüsslich, glitschig, heiss auf und ab.

Ich bewege mich, nicht viel, ich will ihn nicht in mir verschwinden lassen. Ich weiss er grinst mir auf den Rücken. Ich grinse auch und winke. Einfach so. Ich glaube nicht, dass jemand hoch schaut und trotzdem fühle ich mich so extrem nackt. Ich strecke die Arme über den Kopf, sehe nach oben, die Sonne scheint mir auf die Brüste, warm. Schön warm.

Die Schnecke hat sich endgültig in den stahlharten Schwanzschaft verliebt. Schmatzend. Saugend. Gleitend.

Er schnippt die Kippe vom Balkon, ich seh ihr nach und er kneift mir hart in die Brustwarze. Die rechte.

Ich juchze, er spritzt mir stöhnend auf den Flausch. Ich lehne mich zurück, er umarmt mich, es läuft mir die Beine runter. Klebrig. Nass. Erst warm, dann kalt. Ein bisschen ich, ein bisschen er.

Und während er mir die Nippel kneift, nippe ich an meinem Tee und siniere, dass es kaum was geileres als einen Großstadtbalkon gibt. Jetzt so gerade.